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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Thai Massage Hunsrück · Stand: August 2026

§ 1 Geltungsbereich, Anbieterin

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Massage- und Wellnessanwendungen sowie für den Erwerb und die Einlösung von Gutscheinen zwischen Jureerat Sawaneeyakan, Thai Massage Hunsrück, Rhein-Mosel-Straße 43, 56283 Beulich (nachfolgend „wir" oder „das Studio") und unseren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Sie").

(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir haben ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt.

§ 2 Unsere Leistungen

(1) Wir erbringen Massage- und Wellnessanwendungen zur Entspannung und zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens.

(2) Unsere Anwendungen sind ausdrücklich keine Heilbehandlungen und keine medizinischen oder physiotherapeutischen Leistungen. Sie dienen nicht der Erkennung, Behandlung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten und ersetzen weder einen Arztbesuch noch eine ärztlich verordnete Therapie.

(3) Der Vertrag ist ein Dienstvertrag im Sinne des § 611 BGB. Wir schulden die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Anwendung, nicht jedoch einen bestimmten Erfolg oder eine bestimmte Wirkung.

(4) Die konkrete Ausgestaltung der Anwendung liegt im fachlichen Ermessen der ausführenden Person. Die Auswahl einer bestimmten Mitarbeiterin oder eines bestimmten Mitarbeiters können wir nur nach Verfügbarkeit und ohne Rechtsanspruch berücksichtigen.

§ 3 Terminvereinbarung und Zustandekommen des Vertrages

(1) Die Darstellung unserer Anwendungen und Preise auf unserer Website und in unseren Preislisten stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an Sie, uns einen Terminwunsch zu übermitteln.

(2) Telefonisch oder über WhatsApp übermitteln Sie uns eine unverbindliche Anfrage. Ein Kontaktformular und eine E-Mail-Adresse für Anfragen bieten wir nicht an. Mit Ihrer Anfrage kommt noch kein Vertrag zustande und es entsteht für Sie noch keine Zahlungspflicht.

(3) Der Vertrag kommt erst zustande, wenn wir Ihren Terminwunsch ausdrücklich bestätigen, sei es telefonisch, über WhatsApp, per SMS oder mündlich vor Ort. Erst mit dieser Bestätigung ist der Termin für beide Seiten verbindlich. Für Gutscheine gilt abweichend § 7 Absatz 8.

(4) Bei einer Buchung unmittelbar im Studio kommt der Vertrag mit der mündlichen Terminvereinbarung zustande.

(5) Wir weisen Sie bei der Terminvereinbarung auf die Regelung in § 4 dieser AGB hin. Diese Regelung wird damit Vertragsbestandteil.

§ 4 Absage, Terminverschiebung und Nichterscheinen

(1) Vereinbarte Termine sind verbindlich. Der vereinbarte Termin ist eine kalendermäßig bestimmte Mitwirkungshandlung im Sinne des § 296 BGB. Wir halten für Sie die vereinbarte Zeit, den Raum und eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter bereit und können diese Zeit nicht anderweitig vergeben.

(2) Sie können einen Termin bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei absagen oder verschieben. Die Absage können Sie telefonisch oder über WhatsApp unter 0174 1745934, persönlich, schriftlich an unsere Anschrift oder per E-Mail an die im Impressum genannte Adresse erklären. Maßgeblich ist der Zugang der Absage bei uns.

(3) Sagen Sie später als 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn ab oder erscheinen Sie ohne Absage nicht, berechnen wir ein Ausfallentgelt in Höhe von 50 Prozent des Preises der gebuchten Anwendung. Rechtsgrundlage ist § 615 Satz 1 BGB. Ersparte Aufwendungen sind bei der Bemessung bereits berücksichtigt (§ 615 Satz 2 BGB).

(4) Ihnen bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass uns durch die Absage oder das Nichterscheinen ein Schaden überhaupt nicht oder in wesentlich geringerer Höhe entstanden ist. Uns bleibt der Nachweis eines höheren Schadens unbenommen.

(5) Ein Ausfallentgelt fällt nicht an, wenn wir den Termin anderweitig vergeben konnten oder wenn wir die Anwendung aus Gründen, die nicht in Ihrer Sphäre liegen, ohnehin nicht hätten erbringen können.

(6) Ihr gesetzliches Recht, den Vertrag zu kündigen, bleibt unberührt.

(7) Können wir einen vereinbarten Termin ausnahmsweise nicht einhalten, etwa wegen Krankheit, informieren wir Sie unverzüglich und bieten Ihnen einen Ersatztermin an. Weitergehende Ansprüche bestehen in diesem Fall nur nach § 11 dieser AGB.

§ 5 Verspätung

(1) Bitte erscheinen Sie pünktlich, nach Möglichkeit einige Minuten vor dem vereinbarten Beginn.

(2) Erscheinen Sie verspätet, verkürzt sich die Anwendungszeit entsprechend, damit nachfolgende Termine eingehalten werden können. Der vereinbarte Preis bleibt unverändert. Eine Verlängerung über die gebuchte Zeit hinaus ist nur möglich, wenn der Terminplan dies zulässt.

(3) Bei einer Verspätung von mehr als 20 Minuten können wir die Anwendung ablehnen. § 4 Absatz 3 und 4 gelten in diesem Fall entsprechend.

§ 6 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Terminvereinbarung gültigen Preise gemäß unserem im Studio ausliegenden Preisverzeichnis und der auf unserer Website veröffentlichten Preisliste.

(2) Alle Preise sind Endpreise in Euro und verstehen sich einschließlich aller Preisbestandteile.

(3) Die Zahlung erfolgt unmittelbar nach der Anwendung im Studio. Welche Zahlungsmittel wir annehmen, teilen wir Ihnen bei der Terminvereinbarung mit; Barzahlung ist stets möglich.

(4) Preisänderungen behalten wir uns vor. Für bereits verbindlich vereinbarte Termine gilt stets der bei der Terminvereinbarung mitgeteilte Preis; eine nachträgliche Preiserhöhung für bereits gebuchte Termine findet nicht statt.

(5) Zuschläge erheben wir nicht. Es gelten für alle Gäste dieselben Preise, unabhängig von Tageszeit und Wochentag.

§ 7 Gutscheine

(1) Gutscheine geben wir wahlweise als Wertgutschein über einen bestimmten Euro-Betrag oder als Leistungsgutschein über eine bestimmt bezeichnete Anwendung aus.

(2) Gutscheine sind drei Jahre gültig. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB). Ein im Jahr 2026 ausgestellter Gutschein kann demnach bis zum 31. Dezember 2029 eingelöst werden.

(3) Gutscheine sind übertragbar und können auch von einer anderen Person eingelöst werden. Eine Auszahlung des Gutscheinwertes in bar ist ausgeschlossen.

(4) Gutscheine können in Teilbeträgen eingelöst werden. Ein Restguthaben verfällt nicht. Es wird auf dem Gutschein vermerkt oder auf einem neuen Gutschein ausgewiesen und kann bis zum Ablauf der Frist nach Absatz 2 eingelöst werden.

(5) Bei Wertgutscheinen wird der Nennbetrag auf den zum Zeitpunkt der Einlösung gültigen Preis der gewählten Anwendung angerechnet; ein Differenzbetrag ist von Ihnen zuzuzahlen. Bei Leistungsgutscheinen haben Sie Anspruch auf die bezeichnete Anwendung; spätere Preiserhöhungen führen nicht zu einer Nachzahlungspflicht.

(6) Für die Einlösung ist eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. § 4 dieser AGB gilt entsprechend; ein nach § 4 Absatz 3 anfallendes Ausfallentgelt kann mit dem Gutscheinwert verrechnet werden.

(7) Bei Verlust eines Gutscheins ist eine Ersatzausstellung nur möglich, wenn Sie den Erwerb nachweisen können und der Gutschein noch nicht eingelöst wurde.

(8) Gutscheine erhalten Sie ausschließlich bei uns im Studio. Wir bewerben sie nicht auf unserer Website, versenden sie nicht und rechnen sie nicht online ab. Ein Fernabsatzvertrag über einen Gutschein kommt damit nicht zustande.

§ 8 Widerrufsrecht

(1) Verträge, die Sie unmittelbar bei uns im Studio schließen, sind weder Fernabsatzverträge noch außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge. Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht insoweit nicht.

(2) Vereinbaren Sie einen Termin telefonisch oder über WhatsApp, handelt es sich um einen Fernabsatzvertrag. Für Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, für die der Vertrag einen spezifischen Termin vorsieht, besteht nach § 312g Absatz 2 Nummer 9 BGB kein Widerrufsrecht. Unsere terminierten Wellnessanwendungen fallen hierunter.

(3) Unabhängig davon können Sie jeden Termin nach Maßgabe des § 4 dieser AGB kostenfrei absagen oder verschieben.

(4) Ihr gesetzliches Kündigungsrecht bleibt unberührt.

(5) Soweit im Einzelfall gleichwohl ein Widerrufsrecht bestehen sollte und Sie ausdrücklich verlangen, dass wir die Anwendung noch vor Ablauf der Widerrufsfrist erbringen, weisen wir Sie darauf hin, dass Ihr Widerrufsrecht mit der vollständigen Erbringung der Anwendung erlischt (§ 356 Absatz 5 Nummer 2 BGB).

§ 9 Gesundheitliche Hinweise und Ihre Mitwirkung

(1) Unsere Anwendungen sind Wellnessanwendungen. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Beratung oder Behandlung. Wir stellen keine Diagnosen und geben keine medizinischen Empfehlungen ab.

(2) Bitte informieren Sie uns vor Beginn der Anwendung unaufgefordert über gesundheitliche Umstände, die einer Massage entgegenstehen oder eine Anpassung erfordern könnten. Dazu zählen insbesondere: Schwangerschaft; Fieber, akute Infekte und akute Entzündungen; ansteckende Haut- oder Nagelerkrankungen; offene Wunden, frische Verletzungen, Prellungen und Brüche; Operationen in den zurückliegenden Monaten; Thrombosen, Thromboseneigung und ausgeprägte Krampfadern; Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Herzschrittmacher; Osteoporose, Bandscheibenvorfälle und Wirbelsäulenerkrankungen; Krebserkrankungen und laufende onkologische Therapien; Diabetes und Epilepsie; die Einnahme blutverdünnender Medikamente; Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Öle, Kräuter und Duftstoffe; Empfindlichkeit gegenüber Wärme, insbesondere bei Anwendungen mit warmen Steinen.

(3) Im Zweifel klären Sie bitte vor der Anwendung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab, ob eine Massage für Sie geeignet ist. Wir dürfen und können diese Beurteilung nicht vornehmen.

(4) Bitte teilen Sie uns während der Anwendung sofort mit, wenn der Druck zu stark oder zu schwach ist, wenn Ihnen eine Position unangenehm ist oder wenn Beschwerden auftreten. Wir passen die Anwendung dann an oder brechen sie ab.

(5) Wir dürfen eine Anwendung ablehnen oder abbrechen, wenn aus unserer Sicht gesundheitliche Bedenken bestehen. Ein Anspruch auf Durchführung besteht in diesem Fall nicht; bereits gezahlte Beträge erstatten wir.

(6) Unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln führen wir keine Anwendungen durch. Erscheinen Sie erkennbar unter solchem Einfluss, können wir die Anwendung ablehnen; § 4 Absatz 3 und 4 gelten entsprechend.

(7) Wir bitten Sie, zur Anwendung in hygienisch einwandfreiem Zustand zu erscheinen. Bei erkennbaren ansteckenden Erkrankungen bitten wir Sie im Interesse aller Gäste und unserer Mitarbeitenden um eine rechtzeitige Absage; in diesem Fall verzichten wir auf das Ausfallentgelt, sofern Sie uns unverzüglich informieren.

(8) Personen unter 16 Jahren behandeln wir nur mit Einwilligung und in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person.

§ 10 Charakter unserer Dienstleistung, Hausordnung und Hausrecht

(1) Wir erbringen ausschließlich seriöse Massage- und Wellnessanwendungen im Sinne der traditionellen thailändischen Massagekunst. Unsere Arbeit dient der Entspannung und dem körperlichen Wohlbefinden und wird mit fachlichem Anspruch und Respekt vor der Person erbracht.

(2) Erotische oder sexuelle Dienstleistungen gehören ausdrücklich nicht zu unserem Angebot. Sie werden von uns weder angeboten noch auf Nachfrage erbracht.

(3) Entsprechende Anfragen, Äußerungen, Angebote oder Verhaltensweisen sowie jede Form der Belästigung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen zum sofortigen Abbruch der Anwendung und zum Hausverweis. Das vereinbarte Entgelt ist in diesem Fall in voller Höhe zu zahlen. Weitergehende Ansprüche behalten wir uns vor.

(4) Wir üben in unseren Räumen das Hausrecht aus (§§ 858, 903, 1004 BGB). Wir können Personen den Zutritt verweigern oder sie des Hauses verweisen, wenn gegen Absatz 3 verstoßen wird, wenn Personen erkennbar unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stehen oder wenn andere Gäste oder unsere Mitarbeitenden belästigt oder gefährdet werden.

(5) Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind berechtigt, eine Anwendung abzulehnen oder abzubrechen, wenn ihnen die Durchführung oder Fortsetzung nicht zumutbar ist.

(6) Wir bitten Sie, in unseren Räumen auf eine ruhige Atmosphäre zu achten und Mobiltelefone stummzuschalten. In unseren Räumen gilt Rauchverbot; dies schließt E-Zigaretten ein.

(7) Ton-, Bild- und Videoaufnahmen sind in unseren Räumen ohne unsere vorherige Zustimmung nicht gestattet.

§ 11 Haftung

(1) Wir haften unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder unsere Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Ebenso haften wir unbeschränkt für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder unsere Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die von einer von uns übernommenen Garantie umfasst sind, und für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

(3) Für sonstige Schäden, die auf einer leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder unsere Erfüllungsgehilfen beruhen, haften wir der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Sie regelmäßig vertrauen dürfen.

(4) Im Übrigen ist unsere Haftung ausgeschlossen.

(5) Eine Änderung der Beweislast zu Ihrem Nachteil ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

(6) Für mitgebrachte Gegenstände übernehmen wir keine Verwahrung. Bitte bewahren Sie Wertsachen selbst sicher auf. Unsere Haftung richtet sich insoweit nach den gesetzlichen Vorschriften; die Absätze 1 bis 5 gelten entsprechend.

(7) Für Schäden, die darauf beruhen, dass Sie uns entgegen § 9 Absatz 2 gesundheitliche Umstände nicht oder nicht vollständig mitgeteilt haben, haften wir nicht, soweit uns insoweit kein eigenes Verschulden trifft.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO).

(2) Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

(4) Diese AGB haben den Stand August 2026.